Zecken
Zeckenstich - was nun?
Für den Waldspaziergang ist es empfehlenswert, sich um einen angemessenen Schutz vor Zeckenstichen zu bemühen. Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Stich, muss die Zecke so rasch wie möglich entfernt werden.
Durch das Entfernen der Zecke wird verhindert, dass mögliche Krankheitserreger wie Borrelien oder FSME-Viren in den menschlichen Organismus eindringen können. Untersuchungen haben gezeigt, dass innerhalb der ersten zwölf Stunden fast keine Übertragung des Borreliose-Erregers stattfindet. Nach mehr als 47 Stunden hingegen beträgt die Erregerübertragung hundert Prozent.
Die Zecke mit Öl oder Klebstoff zu ersticken, ist keine gute Idee, da der Holzbock im Todeskampf besonders viel Flüssigkeit abgibt. Idealerweise fassen Sie den Blutsauger mit einer in der Drogerie erhältlichen Zeckenpinzette. Setzen Sie diese nah an der Haut an und ziehen Sie die Zecke vorsichtig nach oben hinaus.
Desinfektion
Nach dem Entfernen des Parasiten sollte die Einstichstelle desinfiziert werden. Hierfür eignet sich ein herkömmlicher Insektenstift, wie er etwa auch nach Mückenstichen aufgetragen wird. Für die Nachbehandlung empfiehlt sich die innerliche und äusserliche Anwendung von spagyrischen Essenzen.
Treten auch noch Wochen nach einem Zeckenstich Krankheitssymptome wie Wunderrötung oder grippeähnliche Beschwerden wie starke Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit oder Fieber auf, sollte umgehend ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.
Autor und Redaktion: Didier Buchmann

