Vitamine
Alles zu Mineralstoffen
Mineralstoffe sind anorganische, lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht selber herstellen kann. Wie die meisten Vitamine nimmt man auch sie mit dem Essen zu sich.
Eine ausgewogene Ernährung mit Früchten und Gemüse deckt den benötigten Mineralstoffbedarf.
Anders als Vitamine sind Mineralstoffe gegen die meisten Zubereitungsmethoden unempfindlich. Hingegen können sie durch langes Kochen in Wasser aus der Nahrung herausgespült werden – weshalb es Sinn macht, das Kochwasser von Gemüse als Basis für eine Suppe weiterzuverwenden statt wegzuschütten.
Der Normalfall
Je weniger ein Lebensmittel verarbeitet wird, desto höher ist sein Gehalt an Mineralstoffen. Für den Aufbau und die Funktion des Körpers sowie für den gesamten Stoffwechsel sind u. a. Natrium, Kalium, Kalzium, Eisen, Jod und Kupfer wichtig.
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In Ausnahmesituationen
Im Gegensatz zu Vitaminen können Mineralstoffe nicht synthetisch hergestellt werden. Aber man kann sie dem Körper als natürliche Kur mit Mineralsalzen zuführen oder Lebensmitteln industriell zusetzen. Viele Nahrungsmittelhersteller sehen denn auch im Zusatz von Mineralstoffen und Vitaminen – z. B. mit Kalzium angereicherte Milch – attraktive wirtschaftliche Möglichkeiten. Diese Kategorie von Lebensmitteln nennt man Functional Food.
Zwölf Mineralsalze nach Dr. Schüssler: Die Biochemie nach Dr. Schüssler sieht viele Krankheiten als Ausdruck eines Mineralstoffmangels und verwendet zwölf Salze, um diesen Mangel auszugleichen. Schüssler-Salze – auch Funktionsmittel genannt – können praktisch bei allen Erkrankungen zur Linderung der Beschwerden oder als ergänzende Massnahme eingesetzt werden. Hier finden Sie die zwölf Funktionsmittel in ihren Anwendungsgebieten aufgeführt und erhalten detaillierte Informationen zur Therapie. Individuelle Auskünfte erteilt Ihnen Ihre Drogistin oder Ihr Drogist oder fragen Sie unseren Dr. Schüssler Salz-Expertenrat.
Autorin und Redaktion: Nadja Mühlemann

