Babynahrung
Achtung fertig, Brei!
Wenn das Babys grösser wird, darf der Schoppen nach und nach festerer Nahrung weichen. Als Beikostmahlzeit besonders empfehlenswert ist der klassische Gemüse-/Kartoffelbrei.
Nach dem fünften, spätestens nach dem siebten Monat ist das Verdauungssystem des Babys auf Nahrung eingestellt. Sein starkes Saugbedürfnis nimmt zunehmend ab. Es kann mit Unterstützung aufrecht sitzen und seine Kopfhaltung kontrollieren. Das Baby ist nun in der Lage vom Löffel zu essen. Damit das Kind schon während des Stillens an ein gesundes Essen gewöhnt wird, sollte es schrittweise an die neue Beikost herangeführt werden.
Kinder mögens süss
Die meisten Mütter ersetzen als Erstes die Mittags-Stillmahlzeit durch einen Gemüsebrei. Hat sich das Kleinkind mittags an den Brei gewöhnt, kann Schritt für Schritt auch die Abend- und die Nachmittagsmahlzeit umgestellt werden.
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Besonders günstig für die erste Beikostmahlzeit in der Nährstoffzusammensetzung ist ein Brei aus Kartoffeln und Gemüse. Beim Gemüse greift man zu Beginn am besten zu Fenchel oder Rüebli. Diese Gemüse sind leicht süsslich und schmecken Babys besonders gut. Ein Getreide-Früchtebrei sorgt für Abwechslung am Nachmittag. «Ab dem sechsten Monat darf man schon etwas Geflügelfleisch dazugeben», weiss die dipl. Drogistin Marlen Niederberger aus Wohlhusen (LU). Zu Beginn genügen etwa 150 Gramm Brei. Diese Menge kann langsam bis höchstens 250 Gramm gesteigert werden.
Vom Elternteller naschen
Ist der Sprössling neun oder zehn Monate alt, darf er ab und zu von den Tellern der Erwachsenen essen. Doch noch sollte er vor allem seinen Brei bekommen. Dieser muss jedoch nicht mehr fein püriert sein. Kann das Kind dann seine erste Kerze auf der Geburtstagstorte ausblasen, ist der Zeitpunkt gekommen, da das Kind immer mehr vom Essen am Familientisch zu sich nehmen darf. Doch es müssen gleichwohl noch einige Punkte beachtet werden: Die Hauptmahlzeiten sollten eher Breikonsistenz haben oder sehr klein geschnitten sein. Die Speisen sollten nur geringe Mengen Salz enthalten. Auch Farbstoffe, künstliche Aromen und stark gesüsste oder gewürzte Speisen gehören nicht auf den Menüplan. Lebensmittel wie Nüsse sind noch tabu, da beim Verschlucken Erstickungsgefahr droht.
Autorin: Jacqueline Graber
Redaktion: Nadja Mühlemann

