Expertenrat
Leichte Erkrankungen bei Kindern
Maja Steingruber, Drogistin HF und Geschäftsführerin der Dropa Drogerie in Romanshorn gibt Ratschläge zum Umgang mit kranken oder leicht verletzten Kindern und weist Sie darauf hin, wann eine ärztliche Abklärung angezeigt ist. Zudem erhalten Sie Informationen zu rezeptfreien Medikamenten.
Iris F. fragt: Sollen bereits Kinder aufhellende Zahnpasten benutzen?
Maja Steingruber antwortet: Ich bin derselben Meinung. Die Jugendlichen haben entsprechend weisse Zähne und brauchen (noch) keine aufhellenden Pasten. Zudem sind in diversen Zahnpasten Schleifpartikel enthalten, welche die Oberfläche des Zahns behandeln. Hier ist Vorsicht geboten, denn hält man sich nicht an die sachgerechte Anwendung, beschädigt man die Zähne. Die gelbliche Verfärbung der Zähne hängt häuftig mit der Hygiene, aber auch mit den Essgewohnheiten zusammen. Eine Zahnpaste mit Erosionsschutz könnte hier Abhilfe schaffen.
Marcel W. fragt: Sollte eine Hausapotheke für Kinder mit Homöopathikas sowie mit Schüssler Salzen ausgestattet werden?
Maja Steingruber antwortet: Die Hausapothekenübersicht für Kinder listet die wichtigsten Salben, Gelees und Verbände auf, die in eine kindergerechte Hausapotheke gehören. Es ist verständlich, dass die verschiedenen Naturheilverfahren ein bisschen Verwirrung stiften können. Am Ende kommt es nicht darauf an, ob Sie Ihre Kinder mit den Schüssler Salzen oder homöopathisch behandeln. Es ist ganz individuell, was Ihnen besser behagt. Der Vorteil der Schüssler-Salz-Apotheke gegenüber der homöopathischen Taschenapotheke ist, dass die Übersicht klarer ist und man sich weniger einlesen muss. Es macht hingegen keinen Sinn, beide, also homöopahtische Mittel und Schüssler Salze, zu Hause zu haben.

