Beschwerden

Sonnenbrand

Symptome

Die Haut ist gerötet, brennt, spannt und juckt. Die betroffene Stelle ist bei einem leichten Sonnenbrand berührungsempfindlich. Ein starker Sonnenbrand ist schmerzhaft, selbst leichte Kleider fühlen sich unangenehm auf der Haut an, man kann nicht richtig liegen, der Schlaf ist gestört. Es können sich Blasen bilden, und im allerschlimmsten Fall löst sich die Haut ab. Zwar heilt ein Sonnenbrand äusserlich relativ schnell. Im Inneren der Haut hinterlässt er jedoch bleibende Schäden. Bei einem erneuten Sonnenbrand kumulieren sich diese Schäden, deren Folgen sich möglicherweise erst Jahrzehnte später zeigen. Häufige Sonnenbrände, über Jahre intensives Sonnenbaden sowie Besuche im Solarium können die Hautalterung beschleunigen und die Zellkerne schädigen. Dabei kommt es zu einer Veränderung des Erbgutes, und als Spätfolge kann sich ein Hautkrebs entwickeln. In der Schweiz erkranken jährlich 1600 Menschen am gefürchteten schwarzen Hautkrebs, dem sogenannten Melanom. Daher empfiehlt es sich, Sommersprossen und Leberflecken regelmässig fachärztlich überprüfen zu lassen.

Ursachen

Die Haut kann sich für eine gewisse Zeit selber vor Sonnenlicht schützen. Treffen die ultravioletten Strahlen auf den Körper, produziert die Haut den Farbstoff Melanin, der den Zellkern schützt. Es ist das Melanin, das die Haut braun aussehen lässt. Die Eigenschutzdauer ist vom Hauttyp und von der Intensität der Sonneneinstrahlung abhängig.

Ist diese Eigenschutzzeit überschritten, kommt es zu einer Entzündungsreaktion der Haut und die Reparaturmechanismen sind überfordert. Die Haut rötet sich, ein Sonnenbrand ist da. Wer nach dem Sonnenbad Kopfschmerzen, Fieber, Benommenheit oder Übelkeit verspürt, sollte zum Arzt. Die Symptome können auf einen Sonnstich oder Hitzschlag hinweisen.

Was man selbst tun kann

  • Wenn Sie erste Anzeichen eines Sonnenbrandes spüren, heisst es: Raus aus der Sonne und die betroffenen Körperteile bedecken.

  • Leichte Rötungen der Haut können mit kühlenden Gels oder einem homöopathischen Spray etwa mit Ringelblume oder Sonnenhut behandelt werden.

  • Bei mässigem Sonnenbrand ohne Blasenbildung helfen zudem lauwarme feuchte Umschläge; im Gesicht ist eine Quarkmaske wohltuend.

  • Trinken Sie viel Wasser, damit sich die Flüssigkeitsspeicher der Haut wieder auffüllen können.

  • Bei einer starken Rötung oder Blasenbildung, muss der Arzt, die Ärztin aufgesucht werden.

  • Gehen Sie erst wieder an die Sonne, wenn der Sonnenbrand vollständig abgeklungen ist.

  • Eine ausgiebige Dusche kühlt, reinigt und befreit die Haut nach dem Schwimmen von Chlor-, Salz- oder Sandresten. Um die strapazierte Haut nicht noch zusätzlich auszutrocknen, keine Seife, sondern ein Duschgel mit rückfettenden Zusätzen verwenden.

  • Ein gutes Après-Soleil beispielsweise mit Aloe vera, Olivenöl oder Sheabutter für Gesicht und Körper nährt die von Sonne, Wind und Chlor ausgetrocknete Haut.

  • Spezielle Gels für Körper und Gesicht unterstützen nach dem Sonnenbad den Schutzmechanismus der Haut und verhindern nach einem leichten Sonnenbrand mögliche Schäden. Fürs Gesicht gibt es spezielle Gesichtsmasken mit After-Sun-Wirkstoffen wie beispielsweise Sanddorn und Aloe vera.

  • Ein Serum, zum Beispiel mit Wildblumenextrakten, vor und nach dem Sonnenbad beruhigt die Haut.

Wir stellen Ihnen über 70 bekannte und bewährte alternativmedizinische Therapien vor.

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