Beschwerden

Erkältung

Symptome

Müde, schlapp, eine Nase, die rinnt oder verstopft ist, Ohrendruck, Husten, Kopfweh, leichtes Fieber und Frösteln? Dies sind die Anzeichen einer Erkältung. Normalerweise vergehen von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Erkältung zwei bis fünf Tage; nach drei bis vier Tagen ist in der Regel das Schlimmste ausgestanden.

Die Symptome einer Grippe sind sehr ähnlich, nur wesentlich heftiger, begleitet von hohem Fieber und Schüttelfrost. Doch im Gegensatz zu einer Erkältung stellt sich eine Grippe nicht schleichend ein, sondern ist auf einen Schlag da.

Ursachen und Hintergründe

Die meisten Erkältungen werden von Viren ausgelöst, welche die oberen Luftwege befallen. Es gibt gegen 150 verschiedene Mikroorganismen, die den Rachen- und Halsraum befallen können. Erkältungen sind ansteckend. Sie werden durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen. Das heisst, jeder, der in der Nähe eines hustenden Menschen ist, einen Türgriff oder Liftknopf anfasst, der von einem Erkälteten berührt worden ist, kann sich anstecken. Erkältungsansteckungen werden zudem durch ein geschwächtes Immunsystem begünstigt. Zugluft, nasse Füsse oder Kleider können die Erkältungsanfälligkeit befördern.

Was man bei einer Erkältung selbst tun kann

  • Husten: Der Sinn des Hustens ist es, die Bronchien von Fremdkörpern und von Schleim zu befreien. Husten kann durch Hustensirupe, spagyrische Mischungen oder homöopathische Mittel behandelt werden, die den Heilungsprozess unterstützen und schleimlösende Substanzen enthalten oder den Hustenreiz lindern. Eine Teemischung mit Thymian, Spitzwegerich, Huflattich, Eukalyptus, Efeu, Anis und Schlüsselblume hilft, den Schleim zu lösen. Holunderbeerensaft oder Lindenblütentee mit heissem Wasser aufgiessen und mit wenig Honig abschmecken: wirkt schweisstreibend und lindert den Husten. Unterstützend sind Erkältungssalben und Inhalationen mit ätherischen Ölen. Auch die Wärme eines Kartoffel- oder Quarkwickels kann helfen, den Husten zu lindern. Lassen Sie sich in der Drogerie beraten: Denn ein Reizhusten muss anders behandelt werden als ein Husten mit festsitzendem Schleim.

  • Schnupfen: Bei einsetzendem Schnupfen warm anziehen, Räume gut befeuchten und regelmässig lüften. Ein Heublumenfussbad oder ein Tee mit Holunderblüten, Salbei und Mädesüss sorgen für zusätzliche Wärme. Wenn der Schnupfen bereits da ist, gibt es eine grosse Zahl an Heilmitteln, je nachdem, ob die Nase trocken, verstopft oder verschleimt ist. Lassen Sie sich beraten. Möglicherweise muss für einige Tage mit einem synthetischen, abschwellenden Spray nachgeholfen werden. Solche Nasensprays nicht länger als eine Woche anwenden.

  • Halsweh: Gurgeln mit Salbeitee wirkt entzündungshemmend. Eine Teemischung aus Eibisch, Malve, Schachtelhalmkraut und Süssholzwurzel lindert das Kratzen und Brennen im Hals. Antiviral wirkt ein spagyrischer Spray (oder eine Tinktur) auf der Basis von Pelargoniumwurzel. Auch heisser Holunderblütensirup oder Milch mit Honig tun gut. Für unterwegs sind entzündungshemmende Lutschtabletten eine gute Sache.

  • Ohrenschmerzen: Bei einer Erkältung steht Ohrenweh meist im Zusammenhang mit Schnupfen. Abschwellende Schnupfensprays oder Ohrentropfen helfen, das Stechen im Ohr bzw. den Ohrendruck zu vermindern. Gegen Ohrenweh hilft auch ein warmer Zwiebelwickel oder reizmildernde Tropfen. Innerlich helfen Tropfen mit Echinacea oder Taiga, um das Immunsystem zu stärken.

  • Schlafen und Ernährung: Schlafen Sie sich gesund! Wenig oder leichte Kost zu sich nehmen und viel trinken.

Hier finden Sie alle Patienteninformationen zu Arzneimitteln, die in der Schweiz registriert sind.

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